VW Käfer Ersatzteile

Hier findest du alle Ersatzteile, die du für deinen VW Käfer brauchst. Alle Teile 100% passend und in Erstausrüsterqualität.

BOSCH 1 987 477 036 Seilzug, Feststellbremse

Art. Nr.: 0030-1 987 477 036

21,87 €
UVP: 35,46 € Spare 13,59 € (38%)
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HELLA PAGID 8AM 355 500-111 Hauptbremszylinder

Art. Nr.: 0002-8AM 355 500-111

111,23 €
UVP: 141,20 € Spare 29,97 € (21%)
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ATE 13.0460-2905.2 Bremsbelagsatz, Scheibenbremse

Art. Nr.: 0003-13.0460-2905.2

37,63 €
UVP: 73,60 € Spare 35,97 € (49%)
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MEYLE 116 030 3250 Spurstange

Art. Nr.: 0144-116 030 3250

59,50 €
UVP: 73,54 € Spare 14,04 € (19%)
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ATE 03.3217-1811.3 Radbremszylinder

Art. Nr.: 0003-03.3217-1811.3

13,35 €
UVP: 38,20 € Spare 24,85 € (65%)
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ATE 24.3728-0106.2 Seilzug, Kupplungsbetätigung

Art. Nr.: 0003-24.3728-0106.2

6,60 €
UVP: 10,40 € Spare 3,80 € (37%)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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ATE 13.2401-8007.2 Bremssattel

Art. Nr.: 0003-13.2401-8007.2

215,07 €
UVP: 321,30 € Spare 106,23 € (33%)
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ATE 13.0441-4002.2 Dichtungssatz, Bremssattel

Art. Nr.: 0003-13.0441-4002.2

20,19 €
UVP: 29,60 € Spare 9,41 € (32%)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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ATE 13.2401-8008.2 Bremssattel

Art. Nr.: 0003-13.2401-8008.2

215,07 €
UVP: 321,30 € Spare 106,23 € (33%)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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VAN WEZEL 5801.06 Einstiegblech

Art. Nr.: 0036-5801.06

38,62 €
UVP: 40,46 € Spare 1,84 € (5%)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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ATE 24.5165-0215.3 Bremsschlauch

Art. Nr.: 0003-24.5165-0215.3

10,66 €
UVP: 19,90 € Spare 9,24 € (46%)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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VW Käfer Ersatzteile – Ratgeber

Der VW Käfer ist mit über 50.000 angemeldeten Fahrzeugen der beliebteste Oldtimer Deutschlands. Der Volkswagen-Klassiker gilt als Symbol des Wirtschaftswunders und ist für viele Oldtimer-Fans mit schönen Erinnerungen an vergangene Zeiten verbunden. Aber auch die vergleichbar gute Ersatzteilsituation und hohe Zuverlässigkeit des Käfers sind Gründe für seine Beliebtheit: Bei angemessener Pflege und Wartung ist dieses Fahrzeug kaum kaputtzukriegen. Der Werbeslogan „Er läuft und läuft und läuft und…“ gilt auch heute noch.

In unserem VW Käfer Ratgeber erfährst du alles, was du über dieses großartige Auto wissen musst. Wir zeigen dir die bekanntesten Käfer-Typen, die derzeitige Ersatzteilsituation, worauf du beim Kauf eines Käfers achten solltest und geben dir wertvolle Pflege-Tipps. Nutze das Inhaltsverzeichnis, um dich durch den Text zu navigieren!

 

1. Alle Käfer-Typen auf einen Blick

Seit seines Durchbruchs in der Nachkriegszeit hat es unzählige Modelle des VW Käfers gegeben. Kleine Verbesserungen wurden durchgeführt, aber auch ausgefallene Sondermodelle auf den Markt gebracht. Wer sich dafür interessiert, einen VW Käfer zu kaufen, sollte die wichtigsten Fahrzeug-Typen kennengelernt haben – eine Übersicht erhältst du im Folgenden.

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Welchen Käfer-Typ soll ich kaufen?
Die Wahl nach dem geeigneten VW Käfer kann durchaus schwierig sein und ist abhängig von Preis, Verfügbarkeit und persönlichen Vorlieben. Wer ein wartungsfreundliches Fahrzeug bevorzugt, sollte einen Käfer ab Baujahr 1965 kaufen: Die stabilere Vorderachse und weitere kleine Verbesserungen machen diese Modelle weniger anfällig für Schäden.

Brezelkäfer (1946–1953)
Seinen Namen erhielt der 25 PS starke Brezelkäfer durch die ovalen Doppelheckfenster, die durch einen Mittelsteg voneinander getrennt sind. Ab 1953 entfielen die Doppelfenster. Beim Brezelkäfer handelt es sich um die vermutlich bekannteste Modellvariante. Modelle, die nach 1949 gebaut worden sind, gab es auch als Export-Modell mit verchromten Stoßstangen und Zierleisten sowie aufgestockter Innenausstattung.

Ovali Käfer (1953–1957)
Der Brezelkäfer ohne den Mittelsteg im Heckfenster wird wegen der ovalen Fensterform auch Ovali Käfer genannt. Seine Leistung wurde ab 1954 mit dem Typ 122 Motor auf 30 PS erhöht.

VW 1200 (1957–1985)
Der Typ 1200 Käfer erhielt seinen Namen durch die Hubraumgröße seines neuen Motors. Genau genommen war dieser bereits seit 1954 im Ovali-Käfer verbaut – mit den vergrößerten, nun rechteckigen Heckfenstern und einer entsprechend angepassten Frontscheibe im Jahr 1957 konnte jedoch von „Ovali“ nicht mehr die Rede sein. Ab 1960 wurden die bisher standardmäßigen Winker durch Blinker ersetzt, der Motor durch Verdichtung auf 34 PS aufgestockt und für Exportmodelle erstmals der manuelle Choke durch eine Startautomatik ausgetauscht. Das Kofferraumvolumen wuchs von 85 auf 140 Liter, ab 1962 erhielt der Käfer Hydraulikbremsen statt der bisherigen Seilzugbremsen. Ab 1978 wurde der VW 1200 nicht mehr in Deutschland, sondern in Mexiko produziert – mit einem derart langen Produktionszeitraum handelt es sich beim VW 1200 um den am längsten auf dem Markt erhältlichen Käfer-Typen.

VW 1300 (1965–1972) / VW 1500 (1966 –1970)
Im August 1965 wurde der Käfer mit einem 1,3-Liter-Motor und 40 PS ausge-stattet (VW 1300). Neben technischen Neuerungen fand auch eine Änderung der Räder statt, die nunmehr mit flachen Radkappen auskamen. Nur ein Jahr später wurde der Käfer-Motor mit dem VW 1500 erneut aufgestockt und erhielt den 44 PS Motor des VW T2; außerdem wurden Scheibenbremsen – und ab 1967 eine Dreigang-Halbautomatik – verbaut. Sowohl VW 1300 als auch VW 1500 wurden im Gegensatz zum VW 1200 sehr schnell durch Nachfolgermodelle ersetzt.

VW 1302 (1970–1972)
Mit dem VW 1302 nimmt Volkswagen große Änderungen am Käfer vor: Der Vorderwagen wurde verlängert und die Vorderachse neu konstruiert. Durch diese Änderungen wurde der Kofferraum ein ganze Stück geräumiger. Den VW 1302 gab es in drei Motorisierungen: 34, 44 und 50 PS. In der Markengeschichte Volkswagens nimmt der VW 1302 eine besondere Rolle ein: mit diesem Auto gelang es dem Wolfsburger Fahrzeug-Hersteller, den Käfer zum meistverkauften Auto der Welt zu machen.

VW 1303 (1972–1975)
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hatte der VW 1303 eine gewölbte Frontscheibe, die zur Erfüllung der amerikanischen Sicherheitsbestimmungen konzipiert wurde. Die neuen Rückleuchten, gerne auch als „Elefantenfüße“
bezeichnet, gaben dem Heck des Käfers ein frisches Aussehen. Das Modell, das mit 44 PS und 50 PS auf den Markt kam, wurde ab 1975 nur noch als Cabrio produziert.

VW 1600i (1992–2003)
Zwar hatte VW die Produktion des Käfers bereits eingestellt, doch immer noch wurden die Fahrzeuge von Mexiko nach Deutschland importiert. Durch einen Einspritz-Motor und Katalysator sollte der 50 PS starke Mexiko-Käfer umweltfreundlicher und spritsparender unterwegs sein; zum Teil wurden auch Alarmanlagen verbaut. Allerdings waren all diese Neuerungen fehlerbehaftet und führten oft zu Problemen, weshalb dieser letzte Käfer-Typ zwiespältige Meinungen in der Käfer-Gemeinde hervorruft.

VW Käfer Cabrios
Zur Fertigung von Käfer-Cabrios arbeitete Volkswagen mit zwei Karosserieunternehmen zusammen: Karmann und Hebmüller. Die in dieser Kooperation entstandenen Cabrios gehören auch heute noch zu den beliebtesten aller Zeiten.


Karmann-Cabrio: Verschiedene Varianten
Ab 1949 wurde nach längerer Entwicklung von Prototypen das Karmann-Cabriolet verkauft. Selbstverständlich machten die Käfer-Cabrios von Karmann die gleiche Modellentwicklung durch wie der Käfer selbst – der VW 1303 wurde allerdings noch 5 Jahre nach Einstellung der Produktion vertrieben.
Karmann-CabrioCharles01, Kaefer Cabrio Langen, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Hebmüller-Cabrio: Heute sehr begehrt
Das Hebmüller-Unternehmen fertigte ebenfalls ab 1949 eine Cabrio-Variante des Käfers. Im Jahr 1953 brach die Kooperation jedoch jäh ab, weil Hebmüller insolvent ging. Da vom Hebmüller-Cabrio nur 696 Stück produziert worden sind, ist diese Käfer-Variante sehr beliebt unter Sammlern.

Spezialanfertigungen
Vom VW Käfer gab es eine Vielzahl an Sondermodellen, die zu bestimmten Anlässen produziert worden sind. Eine Übersicht hierzu findest du auf vw-1303.com.

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Mehr Informationen über die Käfer-Modellentwicklung
Wenn du dich für die verschiedenen VW Käfer Modelle interessierst und mehr erfahren möchtest, empfehlen wir dir die Webseite Käferwissen.de.

 

2. Ersatzteilsituation

Die Ersatzteilsituation für VW Käfer ist im Vergleich zu vielen anderen Oldtimern sehr gut. Die Käfer-Szene ist riesig und es gibt ausreichend Ersatz- und Verschleißteile bei verschiedenen Ersatzteilhändlern zu kaufen. Der Austausch von durchgerosteten Karosserieteilen ist – wenn auch unter Umständen kostspielig – selten ein Problem, auch Motorteile oder Originalteile für Restaurationen sind einfach zu bekommen. Bei uns im Retromotion Online-Shop findest du eine große Auswahl originaler VW Käfer Ersatzteile.
VW 1300 (1965–1972) / VW 1500 (1966 –1970)

 

3. Worauf du beim Kauf eines VW Käfers achten solltest

Gut erhaltene VW Käfer sind beliebte und pflegeleichte Oldtimer – und damit auch eine gute Investition. Nostalgiewert und Sympathiefaktor von Käfern werden noch über viele Jahre hinweg anhalten und sich auf kurz oder lang in steigenden Preisen äußern: Eine Entwicklung, die sich jetzt bereits andeutet. Denn obwohl vergleichsweise viele VW Käfer auf dem Markt verfügbar sind, kann dieses Fahrzeugmodell unter Umständen mehr kosten als Autos anderer Hersteller, die heutzutage seltener aufzufinden sind.

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Was kostet ein VW Käfer im Durchschnitt?
Ein gut erhaltener Käfer ist – je nach Baujahr – derzeit für etwa 12.000€ zu haben. Spezialanfertigungen, sehr alte Fahrzeuge und restaurierte Modelle sind oft etwas teurer, „arbeitsintensive“ bzw. jüngere Oldtimer etwas günstiger.

 

Der Zustand des Lacks - Ein erster Eindruck

Die Lackierung verrät mehr über den Zustand eines gebrauchten Fahrzeugs, als der Laie vielleicht vermuten mag. Hierbei solltest du zuerst darauf achten, ob es sich um den Originallack handelt. Du findest den entsprechenden Farbcode entweder im Service-Heft oder im Kofferraum unter der Abdeckung mit der Kennzeichnung „LACKNR.“ oder „PAINT NO.“. Alle Farbvarianten nach Baujahr sortiert findest du auf dem Blog von yehmen-bug. Schäden im Lack können oft einen ersten Hinweis auf mögliche Roststellen liefern. Auf folgende Dinge solltest du hierbei achten:

• Nachlackierungen und Ausbesserungen
Stellen am Fahrzeug, die nachlackiert oder ausgebessert worden sind, weisen auf frühere Schäden hin, die behoben worden sind. Hier solltest du besonders vorsichtig sein, denn unter den ausgebesserten Stellen könnte sich Rost verbergen.

• Dellen und Steinschlagschäden
Der Lack schützt die Karosserie üblicherweise vor Rost. Legt nun eine Beschädigung des Lacks das Blech frei, kann es zu lokalen Roststellen kommen, die sich unter dem Lack ausbreiten können.

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Genau hinsehen bei Baujahr 1974!
Für Käfer mit Baujahr 1974 wurde von Volkswagen qualitativ minderwertiges Blech verwendet, das besonders anfällig für Rost ist. Hier solltest du besser zweimal hinschauen!

Sobald du das Fahrzeug von außen begutachtet hast, solltest du etwas näher hinsehen. Welche Stellen wichtig sind, erfährst du im Folgenden.

 

Augen auf bei Rost: Typische Schwachstellen

Bei einem so alten Fahrzeug wie dem VW Käfer ist Rost kein Einzelfall. Solltest du welchen entdecken, ist das zunächst kein Grund zur Sorge: Reparaturbleche sind günstig zu haben und bei verschiedenen Karosseriebauern erhältlich. Je nach Stärke des Rostbefalls kann es jedoch sein, dass du zur Reparatur etwas tiefer in den Geldbeutel greifen musst. Auf unserer Abbildung siehst du typische Roststellen des Käfers. Navigiere durch den Text, um nähere Informationen zu erhalten.

Kaefer-Diagramm

1. Kotflügel
Überprüfe alle 4 Kotflügel auf Rost. Ist noch Unterbodenschutz vorhanden, und wenn ja, ist er beschädigt? Achte hier auch auf mit Lack ausgebesserte Stellen, die auf Korrosion hinweisen können.

2. Frontseite
Viele Steinschläge finden sich an der Wagenfront. Ein Blick lohnt sich außerdem dort, wo die Stoßstangenhalter montiert sind.

3. Unterer Türbereich und hinteres Seitenteil
Auch am unteren Teil der Fahrzeugtüren und dem hinteren Seitenteil sammelt sich gerne Rost. Falls es möglich ist, die Türverkleidung abzunehmen, solltest du überprüfen, ob sich darunter eine Schutzfolie befindet: Diese ist als Schutz vor Feuchtigkeit angebracht. Überprüfe außerdem, ob die Ablauflöcher noch durchlässig sind.

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Spachtelmasse als Hinweis auf Rostschäden
Vor allem im unteren Türbereich eines VW Käfers kommt zur Ausbesserung von Rostschäden Spachtelmasse zum Einsatz. Findest du solche Stellen, solltest du sie bei der Begutachtung des Fahrzeugs im Hinterkopf behalten.


4. Trittbretter
Unter der Gummiauflage der Trittbretter verbirgt sich sehr häufig Rost. Das ist nicht schlimm und lässt sich auf verschiedene Weisen ausbessern, solange nicht die Holmen, an welchen die Bretter angeschraubt sind, von Rost betroffen sind. Versuche vorsichtig, Druck auf das Trittbrett auszuüben – wenn es knirscht, solltest du dir die Stelle unbedingt genauer ansehen und notfalls einen Wagenheber oder eine Hebebühne zur Hand nehmen. Wichtig ist hier außerdem, dass bei geöffneter Tür die zwei Ablaufrinnen noch zu erkennen sind. Ist das nicht der Fall, wurde das Fahrzeug vermutlich nicht ganz sauber restauriert.

5. Regenrinnen
In der Falz der Regenrinnen solltest du ebenfalls auf Rost überprüfen; möglicherweise vorhandene Schiebedächer kontrollierst du ebenfalls. Begutachtest du ein Cabrio, ist die Befestigung des Verdecks eine typische Roststelle.

6. Heck
Wie bei der Frontseite überprüfst du die Stellen, an denen die Stoßstange befestigt ist. Auch Auspuffrohre und das Heckabschlussblech sind einen Blick wert.

7. Rahmenkopf
Optimal ist es, wenn du Zugang zu einer Hebebühne hast oder das Auto über einer Mulde parken kannst, damit du dir die Bodengruppe des VW Käfers ansehen kannst. Achte hier vor allem auf den Rahmenkopf: Er ist besonders anfällig für Rost und seine Reparatur ist teuer.

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Vorsicht bei Schweißarbeiten am Rahmenkopf!
Sollten dir am Rahmenkopf Schweißnähte auffallen, solltest du die Finger von dem Fahrzeug lassen: Schweißarbeiten am Rahmenkopf können zur Stilllegung deines VW Käfers führen und werden von jedem erfahrenen HU-Prüfer standardmäßig untersucht.

 

Ölverlust? Motor und Kupplung

Besonders typisch für einen Käfer-Boxermotor ist Ölverlust. Eine Ursache dafür können defekte Simmerringe am Getriebe sein. Achte daher unbedingt auf Öllachen am Stellplatz des Fahrzeugs, bevor du den Motor startest. Bei laufendem Motor trittst du testweise aufs Gaspedal und achtest darauf, ob es beim Erhöhen der Drehzahl Aussetzer gibt. Sollte das der Fall sein, ist Vorsicht geboten!

 

Ein letzter Blick: Türscharniere und Innenraum

Bevor du die Besichtigung des Käfers beendest, solltest du selbstverständlich den Innenraum auf „muffige“ Gerüche untersuchen sowie den Zustand aller Polster und Sitzgurte überprüfen. Beim Aussteigen wirfst du noch einen Blick auf die Türscharniere, wenn du das nicht ohnehin schon getan hast: Geht die Tür problemlos auf? Ist die Scharnierabdeckung vorhanden?

 

4. Pflege und Wartung für deinen VW Käfer

Prinzipiell gelten für die Pflege und Wartung des VW Käfers die gleichen Grundsätze wie für jeden anderen Oldtimer:

Regelmäßige Überprüfung des technischen Zustands
Selbstverständlich solltest du jeden Oldtimer in kürzeren Abständen auf funktionierende Technik überprüfen, als du es mit modernen Fahrzeugen tun würdest.

 Sauberkeit und Vermeidung von Feuchtigkeit
Sorge für einen trockenen Stellplatz und halte deinen Käfer stets sauber. Achte auch darauf, dass Ablaufrinnen stets frei von Verunreinigungen sind.

 Sofortige Beseitigung von Rost
Wenn du Rost entdeckst, solltest du ihn umgehend beseitigen. Einige Tipps dazu erhältst du auf autoscout24.de.

 Regelmäßiger Ölwechsel
Am besten, du wechselst das Motoröl nach jeder Winterpause. Verwende hierzu unbedingt Spezial-Öl! In unserem Kaufratgeber zu Oldtimer-Ölen findest du alle notwendigen Informationen.

Darüber hinaus gibt es beim Käfer jedoch einige Dinge zu beachten, damit du möglichst lange Freude an deinem Fahrzeug hast. Häufige Schwachstellen am Motor sind zum Beispiel die Keilriemen, die du kontinuierlich überprüfen solltest. Eine ausführliche Liste mit allen Wartungs-Aufgaben, die du bei deinem Käfer regelmäßig durchführen solltest, stellt dir das kaeferteam-nuernberg als übersichtliche PDF-Datei bereit.